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Maciej Cichocki

Maciej Cichocki

Jahrgang 1951, geboren in Brwinów, unweit von Warschau.

In den Jahren 1972 - 1974 war Cichocki mit der warschauer Malergruppe "Niezależni" ("Unabhängige“) verbündet. 1978, anhand seiner Werke, bisherigen Ausstellungen und Referenzen von Lidia Boniecka und Zdzisław Beksiński, wurde er Mitglied des ZPAP(polnischen Berufsverbands der bildenden Künstler).

Cichocki wurde von mehreren Gallerien vertreten: Ars - Polona, Galeria PN, Galeria Nowy Świat (ehemals: Desa), Galeria "Myśliwska", Galeria "Belotto".

In den 80ern war er mehrmals in den Niederlanden zu Gast, wo er u.A. eine mit Tarrot inspirierte Bildserie und mehrere klassische Themen für Privatkunden gemalt hatte. (Zeitungsartikel)

Er wurde oft als Protagonist der Schule der Alten Meistern bezeichnet, der nicht in seiner Zeit geboren wurde. Seine Art, sich der niederländischen Malerei perfekt widmen zu können ist schon längst legendär geworden.

Cichocki stellt nicht oft aus und äußert sich immer sehr zurückhaltend: 
„Sowohl im Leben, als in der Kunst – bin ich eher ein Außenseiter. Soll man wirklich um jeden Preis und um jede Wette jagen um so oft wie 
möglich auszustellen und unterm Druck der Moderne und jeder der neuen "Avantgarden" zu stehen, wenn das einzig Wahre und Akzeptable das "Hier und Jetzt" besteht? Wenn es möglich wäre, würde ich mein ganzes Leben lang den Mist aus dem Vermeerschen Werkstatt räumen, als bei diesem wilden Wettbewerb teilnehmen zu müssen. Ich male das, was mir gefällt und was ich am besten tue. Howgh!“

1987, kehrte er nach mehreren Jahren nach Brwinów zurück, wo er sich bis heute seinem Werk widmet.

„Zusammen mit den Bäumen, die ich vor einem halben Jahrhundert selbst gepflanzt habe, werde ich immer älter... Ich werde sie aber nie überleben – das ist die „einzig sichere Sache“ für mich. Was geschieht mit den Bildern? Das weiß ich nicht...“

realizacja: insys